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Auszug aus dem Mitteilungsblatt Nr. 305 vom 30. Juni 2017

Borkenkäferbekämpfung im Gemeindegebiet

Borkenkäferbekämpfung im Gemeindegebiet
Unscheinbare Symptome: Frisches Bohrmehl auf Blättern und am Stamm

Liebe Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer,

 

heute wende ich mich über das Mitteilungsblatt des Marktes Rennertshofen an Sie. Der Sommer hat endlich Einzug gehalten und die meisten von Ihnen sind in der Landwirtschaft gut ausgelastet. Doch der Sommer und vor allem anhaltend warme Temperaturen bedeuten nicht nur Segen, sondern vor allem in den letzten Jahren auch einen massiven Borkenkäferbefall in den Privat- und Körperschaftswaldungen.

 

Bereits Anfang April kam es zu starken Ausflügen der überwinterten Fichtenborkenkäfer. Die trockene und warme Märzwitterung beflügelte einen frühzeitigen Ausflug. Durch die teilweise hohen Populationsdichten von Buchdrucker und Kupferstecher aus dem Jahr 2016 ist es dieses Jahr bereits frühzeitig zu aggressivem Stehendbefall an Fichten gekommen.

 

Durch die anhaltende warme Witterung der vergangenen Tage steht bereits der Ausflug der ersten Generation bevor. Die Entwicklungsgeschwindigkeit der einzelnen Stadien des Buchdruckers ist abhängig von der Temperatur und beträgt 2 bis 4 Wochen. Dann erfolgen der Ausflug und der Neubefall.

 

Um die Borkenkäfervermehrung wirkungsvoll einzudämmen, ist es wichtig die Käfer noch vor der Verpuppung der Larven zu entdecken und unverzüglich aufzuarbeiten. Die befallenen Bäume zeigen in diesem Stadium kaum Symptome (intakte Rinde, grüne Krone). Die Bohrmehlsuche ist jetzt unerlässlich. Achten Sie auf verstärkten Harzfluss und weiten Sie die Suche auch auf die Nord- und Ostseite der Bestände aus.

 

Aus einer befallenen Altfichte schwärmen bis zu 20.000 Käfer aus. Diese sind in der Lage einen Befall von 10 bis 20 Fichten zu verursachen. Sie, als Waldbesitzer, sind verpflichtet ihre Fichtenbestände regelmäßig zu kontrollieren und einen Befall unverzüglich, wirksam und sachgemäß zu bekämpfen. Zur Bekämpfung der Gefahr gehört auch die sachgemäße Lagerung des Schadholzes außerhalb des Waldes.

 

Nur als letztes Mittel, wenn eine Lagerung außerhalb des Waldes nicht möglich ist, ist eine Polterbegiftung mit zugelassenen Insektiziden nach dem Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Teil 4, Forst) erlaubt. Diese muss dokumentiert werden. Eine Begiftung von Gipfelholz ist nicht sachgemäß und nicht ausreichend wirksam!

 

Der Markt Rennertshofen wird den bekannten Holzlagerplatz im „Langen Tal“ erweitern und einen weiteren, zusätzlichen Lagerplatz in der Nähe schaffen. Näheres erfahren Sie bei mir. Ich bitte Sie ab sofort nur noch Fixlängen und Papierholz, die über die WBV vermarktet werden, im Langen Tal zu lagern. Sämtliches Gipfelholz lagern sie bitte nach Möglichkeit auf privatem Grund außerhalb des Waldes (förderunschädlich in der landwirtschaftlichen Förderung).

 

Lassen Sie uns gemeinsam den Schaden am Wald durch den Käfer möglichst gering halten.

 

Daher meine Bitte und Angebot an Sie: Wenn Sie Fragen haben oder Hilfe benötigen, wenden Sie sich einfach an mich. Die Beratung ist für Sie kostenfrei.

 

Ihr Martin Spies, Forstrevier Rennertshofen,

 

0171 /9784499 oder 08434 / 3949752

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