Breitband-Ausbau im Bereich des Marktes Rennertshofen

Auszug aus dem Mitteilungsblatt Nr. 287 vom 20. März 2015

Im durchgeführten Verfahren ist das Angebot eines Netzbetreibers eingegangen;

Ein weiterer Netzbetreiber, der im Bieterwettbewerb Interesse bekundete, hat kein Angebot abgegeben.

 

Angebot der Deutschen Telekom mit einer Deckungslücke von 733.408 €

 

80%ige Förderung durch den Freistaat Bayern entspricht: 586.726 €

 

Verbleibende Eigenmittel für den Markt Rennertshofen: 146.682 €

 

Die kostenlose Zurverfügungstellung eines gemeindlichen Leerrohres im Bereich Ammerfeld – Kienberg ist Voraussetzung für die Umsetzung des Vorhabens zu dieser Summe und Bestandteil des Angebotes der Telekom.

Der Förderantrag wurde bereits an die Regierung von Oberbayern übermittelt.

 

Der Marktgemeinderat hat beschlossen, das Angebot der Telekom Deutschland GmbH für die Breitbanderschließung der Ortsteile im Versorgungsgebiet Rennertshofen-Nord anzunehmen.

Die Telekom Deutschland GmbH wird nach Vorliegen der Förderbewilligung und der Freigabe des Kooperationsvertrages mit dem angebotenen Breitbandausbau beauftragt.

Die vom Markt Rennertshofen zu tragenden Eigenmittel in Höhe von voraussichtlich 146.682 € werden hiermit bewilligt.

 

Weiterer Breitbandausbau:

Für den Kernort Rennertshofen sowie den Ortsteil Altstetten wird ein weiteres Verfahren gestartet, um einen Netzbetreiber zu finden, welcher evtl. eigenwirtschaftlich bzw. unter Kostenbeteiligung den Auf- bzw. Ausbau der Breitbandversorgung im definierten Versorgungsgebiet vornimmt. Das Fachbüro IK-T bereitet hierzu die erforderlichen Unterlagen vor, um alsbald ins Verfahren einzusteigen.

 


 

Auszug aus dem Mitteilungsblatt Nr. 285 vom 19. Dezember 2014

Sachstandsbericht Breitbandausbau

 

Der öffentliche Teilnahmewettbewerb für das Kumulationsgebiet Rennertshofen-Nord wurde abgeschlossen, Fristende war der 29. Oktober 2014.

 

Zwei Firmen haben sich für das Vergabeverfahren beworben.

 

Herr Himmelstoß von der Firma IK-T aus Regensburg prüft die eingegangenen Teilnahmeanträge. Nach Abschluss der Prüfung wird vom geeigneten Bewerber ein Angebot im Rahmen eines freihändigen wettbewerblichen Verfahrens angefordert. Die Angebote werden dann von Herrn Himmelstoß geprüft und dem Marktgemeinderat vorgelegt.

 

Aufgrund der Angebote hat der Markt Rennertshofen das Recht, in Verhandlungen mit den Bietern zu treten, das wirtschaftlichste Angebot auszuwählen und ggf. einen Auftrag zu erteilen.

 

Momentan werden zeitgleich nach Abstimmung mit dem Amt für Breitband, Digitalisierung und Vermessung Ingolstadt von Herrn Himmelstoß die Unterlagen für eine weitere Markterkundung bzw. Ausschreibung für die Kerngemeinde Rennertshofen und den Ortsteil Altstetten vorbereitet.

 

Die Telekom hat im Rahmen der Markterkundung (ohne gemeindliche Kostenbeteiligung) mit den für den Ortsteil Stepperg zugesagten Maßnahmen bereits begonnen. Lt. Telekom soll die Maßnahme Ende des Jahres bzw. Anfang kommenden Jahres abgeschlossen sein.

 


 

Auszug aus dem Mitteilungsblatt Nr. 280 vom 28. April 2014

 

Weiterer Breitbandausbau im Bereich des Marktes Rennertshofen: Neue Situation

 

Der Markt Rennertshofen hat die Markterkundung gemäß Breitbandrichtlinie abgeschlossen. Für Stepperg wurde nun im Rahmen der Markterkundung ein Eigenausbau durch einen Netzbetreiber angekündigt. Aufgrund dieser neuen Situation hat der Marktgemeinderat das Resterschließungsgebiet erweitert. Im Hinblick auf die neuen Möglichkeiten durch die zu erwartenden Zuschussänderungen des Freistaates Bayern wurde das verbleibende Erschließungsgebiet auf den gesamten Norden von Rennertshofen (Ortsteile Ammerfeld, Ellenbrunn, Emskeim, Erlbach, Hütting, Kienberg, Mauern, Rohrbach, Treidelheim und Trugenhofen) ausgeweitet, was eine Vollversorgung, mit Ausnahme von Altstetten, bedeuten würde. Der Markt Rennertshofen stellt gemäß einstimmigem Gemeinderatsbeschluss das laufende Antragsverfahren zum Erhalt eines Zuschusses ein bis die neuen Förderänderungen (Zuschussrichtlinien) in Kraft getreten sind. Dies wird laut Staatsregierung voraussichtlich für Juni bzw. Juli dieses Jahres erwartet, nachdem die neuen Zuschussrichtlinien auch der Notifizierung der Europäischen Kommission bedürfen.

 

Abzuwarten bleibt jedoch, ob Angebote von Telekommunikationsunternehmen eingehen und zu welcher gemeindlichen Kostenbeteiligung ein Breitbandausbau vorgenommen werden kann.

 



Auszug aus dem Mitteilungsblatt Nr. 280 vom 28. April 2014

 

Markterkundungsverfahren für die Breitbandversorgung im Markt Rennertshofen

 

Die Telekom Deutschland GmbH wird einen FTTc-Eigenausbau ohne kommunale Kostenbeteiligung bis Ende 2016 im OT Stepperg realisieren.

 

Im Ausbaugebiet werden mit dem FTTc-Ausbau Bandbreiten von bis zu 50 MBit/s (Download) realisiert.

 

Mit der Entfernung der Haushalte von den KVZ nehmen die erreichbaren Bandbreiten durch die Dämpfung in der Kupferanschlussleitung ab. In Voraussichtlich stehen nach dem Breitbandausbau mit VDSL-Technik Bandbreiten von mindestens 25 MBit/s im Downstream und mindestens 2 MBit/s im Upstream zur Verfügung.

 

Der erforderliche Finanzierungsbedarf wird über die Deutsche Telekom AG inklusive der Telekom Deutschland GmbH abgedeckt.

 

Ein genauer Zeitplan kann aufgrund zahlreicher Maßnahmen im gesamten Bundesgebiet und der langen Vorlaufzeit noch nicht vorgelegt werden.

 


 

Auszug aus dem Mitteilungsblatt Nr. 275 vom 27.09.2013

 

Aufgrund einer Empfehlung des beauftragten Ing.-Büros IK-T aus Regensburg hat der Marktgemeinderat nachstehende Kumulationsgebiete festgelegt:

 

  1. Rennertshofen - Nordwest (Ammerfeld, Kienberg, Rohrbach, Erlbach, Mauern),
  2. Stepperg,
  3. Hütting.

 

Ziel ist es, eine möglichst flächendeckende Hochleistungsanbindung der Kumulationsgebiete an das Breitbandnetz zu erreichen.

 

Ein Staatszuschuss in Höhe von 40 - 60 % wird erwartet. Der maximale Förderbetrag beläuft sich je Gemeinde auf 500.000 €.

 

Um in den Genuss von staatlichen Förderungen zu gelangen, sind zahlreiche Verfahrensschritte gemäß der Bayerischen Breitbandförderrichtlinie zu durchlaufen. Hierzu ist auch der Bedarf im jeweiligen Kumulationsgebiet festzustellen bzw. zu erfragen.

 

Mit einer entsprechenden Erhebung wurde am 20.09.2013 begonnen, d.h. Unternehmen im Sinne des § 2 Abs. 1 Satz 1 des Umsatzsteuergesetzes wurden vom Markt Rennertshofen schriftlich gebeten, ihren Breitbandbedarf bis zum 21. Oktober 2013 schriftlich per Fragebogen mitzuteilen.

 

Im Falle, dass ein entsprechender bzw. begründeter Bedarf vorliegt, kann das Verfahren weiter betrieben werden. Sollte im Rahmen der Markterkundung ein Telekommunikationsunternehmen bereit sein, den Breitbandausbau ohne gemeindliche bzw. staatliche Finanzierungsbeteiligung durchführen, ist das Verfahren abgeschlossen.

 

Sofern dies nicht der Fall ist, wird ein Auswahlverfahren gestartet, bei dem sich sämtliche Telekommunikationsfirmen beteiligen können. Nach entsprechender Angebotsabgabe und Bewertung kann eine Entscheidung im Marktgemeinderat getroffen werden. Vor Ausbaubeginn ist die Genehmigung der Regierung von Oberbayern einzuholen.

 

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