Auszug aus dem Mitteilungsblatt Nr. 322 vom 05. Juli 2019

Stechmücken im Gemeindegebiet - Information

Stechmücke

Die starken Regenfälle und das damit verbundene Hochwasser im Mai diesen Jahres haben die Stechmückenpopulation wieder extrem ansteigen lassen.


Besonders die Gemeindeteile, welche an die Hochwassergebiete angrenzen, sind sehr stark von der Stechmückenplage betroffen.

Wie Sie bereits aus vorangegangenen Mitteilungsblättern und mehreren Berichten in den öffentlichen Medien entnehmen konnten, ist eine Bekämpfung durch die Kommune nur schwer realisierbar.


Zum einen sind die Eigentumsverhältnisse in den betroffenen Gebieten auf viele Besitzer zerstreut. Zum anderen ist eine Befliegung mit Ausbringung des Mittels BTI sehr kostenintensiv und bringt aufgrund des starken Busch- und Baumbewuchses in unserem Gemeindebereich nicht den gewünschten Erfolg.

 

Ferner ist im Zuge des Volksbegehrens „Rettet die Bienen“ und der damit verbundenen Artenvielfalt bzw. des Artenschutzes, welches viele Bürgerinnen und Bürger unterstützt haben, ein massiver Eingriff in die Natur nicht gewünscht.

 

Doch jeder Einzelne von uns kann dazu beitragen, die Plage wenigstens im eigenen häuslichen Bereich etwas einzudämmen:

 

  • Bitte entleeren Sie alle Wassergefäße bzw. decken Sie diese ab, damit ein Larvenbefall unterbunden wird.
  • Stechmücken hassen den Geruch von Thymian, Bohnenkraut, Eisenkraut, Wermut, Dill, Basilikum und Minze sowie von Tomatenpflanzen.
  • Der Duft von Rosengeranien hält Stechmücken ebenfalls ab.
  • Schälchen mit schwarzem Tee und geschältem zerkleinertem Knoblauch sind gleichermaßen hilfreich.
  • Spicken Sie Zitronen oder Orangen mit ein paar Gewürznelken, den Duft von Gewürznelken mögen die Schnaken
    überhaupt nicht.
  • Im Handel sind diverse Mückenspiralen und Produkte mit Citronellol und Geraniol zur Schnakenabwehr erhältlich.
  •  Der Wind eines Ventilators vertreibt die Stechmücken ebenso.

Der Marktgemeinderat hat bereits im Jahr 2017 beschlossen, Sie bei Ihren Selbsthilfemaßnahmen zur Schnakenbekämpfung zu unterstützen. Pro Haushalt gibt es beim Kauf einer technischen Stechmückenbekämpfung ab 200,00 EUR, einmalig einen Zuschuss in Höhe von 20 %, max. jedoch 50,00 EUR. Zur Zuschussauszahlung sind dem Markt Rennertshofen die entsprechenden Kaufbelege vorzulegen. Außerdem ist in der Gemeinde das mikrobiologische Mittel BTI, zur Bekämpfung der Schnakenlarven, zum Selbstkostenpreis erhältlich.

 

Diese kleinen Maßnahmen können uns den Alltag mit diesen lästigen Zeitgenossen doch etwas erleichtern.

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